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Augengesundheit

Das trübt den Blick

Das Auge ist das vielleicht faszinierendste Organ des ganzen Körpers. Die unglaublich effektive Augenlinse, die flexible Iris und etwa 126 Millionen Sehzellen (120 Millionen lichtempfindliche Stäbchen und 6 Millionen farbgebende Zapfen) auf der Netzhaut machen unser Leben sehenswert. Deshalb ist das Auge für die meisten das wahrscheinlich wichtigste Sinnesorgan.1 Denn wir nutzen unsere Augen nicht nur zur Wahrnehmung – unser Orientierungssinn setzt Wahrnehmung voraus und funktioniert vornehmlich visuell. Umso gravierender also, wenn das Auge krank wird und unser Sehvermögen nachlässt.

Sehen im Alter

Wenn die Sehkraft nachlässt

Klarer Blick, satte Farben, scharfe Kontraste: Für gesunde junge Augen ist das kein Problem. Doch wie bei allen anderen Organen und Zellen kommt es auch in unseren Augen zu Alterungsprozessen, die die gewohnte Funktionalität einschränken können. Im Klartext bedeutet das: Die Sehkraft lässt nach.

 

Altersbedingte Veränderungen treten jedoch nicht erst im hohen Rentenalter auf. Bereits ab Mitte 40 können sich die ersten Auswirkungen bemerkbar machen. Vor allem das Lesen fällt mit der Zeit immer schwerer.2 Die Buchstaben erscheinen unscharf und für eine klare Sicht müssen Bücher und Zeitungen immer weiter weggehalten werden. Der Grund: Presbyopie, Altersweitsichtigkeit.

 

Ausgelöst wird die Presbyopie nicht etwa durch Kraftverlust in den Augenmuskeln, sondern durch abnehmende Elastizität der Linse. Mit zunehmendem Alter verhärtet sie und lässt sich durch die Ringmuskeln im Augeninneren nur noch wenig verformen, wodurch der Bereich des Scharfsehens kleiner wird. Doch zum Glück gibt es eine verlässliche Lösung für das Problem: die Lesebrille.

 

Auch im späteren Lebensverlauf kann die Linse zu Problemen beim Sehen führen. Wenn beispielsweise wie beim Grauen Star (Katarakt) bestimmte Proteine in der Linse zu klumpen beginnen, die die Sicht trüben und so auch das Farbsehen beeinflussen. Dabei handelt es sich um ganz normale Vorgänge, die in der Regel erst im fortgeschrittenen Lebensalter einsetzen.

 

Auch an der Netzhaut gehen die Jahre nicht spurlos vorüber. Im Alter wird sie schlechter durchblutet und oftmals mit weniger Nährstoffen versorgt. Das führt dazu, dass bei manchen Personen nach und nach rund 30 Prozent der lichtempfindlichen Sehzellen absterben können und sich so eine sogenannte Nachtblindheit entwickeln kann.3

AMD und andere Augenerkrankungen

Erkrankungen im Überblick

Dass die Sehkraft im Alter nachlässt, ist ein vollkommen natürlicher Prozess. Trotzdem sollten Sie ihre Augengesundheit stets im Blick behalten. Wer seine Augengesundheit wahren will, sollte sich daher regelmäßig vom Augenarzt untersuchen lassen, um beginnende Erkrankungen früh zu erkennen und entsprechend handeln zu können. Welche Augenkrankheiten im Alter besonders oft vorkommen, erfahren Sie hier.


Schaubild Makuladegeneration

Die Makula ist der zentrale Bereich der Netzhaut. Dort befindet sich die Mehrzahl der Sehzellen – auch Fotorezeptoren genannt. Über die tieferen Schichten der Netzhaut werden die Sehzellen mit den notwendigen Nährstoffen versorgt – auch der Abtransport von Abbauprodukten des Stoffwechsels findet dort statt.

Wenn der normale Stoffwechsel im zunehmenden Alter jedoch gestört oder beeinträchtigt wird, kommt es zu Ablagerungen in der Makula. Die mögliche Folge: eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD).


Die AMD ist die häufigste Ursache für Sehbehinderung und Erblindung bei Menschen über 50 in den Industriestaaten. Allein in Deutschland leiden über 7 Millionen Menschen an einer Makuladegeneration.4 Altersbedingte Makuladegeneration ist eine chronische Erkrankung, für die es therapeutische Ansätze für bestimmte Formen, aber aktuell noch keine Heilungsmöglichkeiten gibt.

Die AMD tritt in zwei unterschiedlichen Formen auf: die trockene und die feuchte AMD.

Rund 85 Prozent der Patienten leiden an einer trockenen AMD. Diese Krankheitsform verläuft in der Regel langsam.4 Die ersten Anzeichen machen sich vor allem beim Lesen bemerkbar – durch eine leichte Unschärfe und verschwommene Flecken oder graue Schatten.

Die feuchte AMD hingegen schreitet deutlich schneller voran. Sie hat zur Folge, dass Gegenstände und die Umgebung verzerrt oder verbogen wahrgenommen werden.

Mit Ocuvite® Makula können Sie dazu beitragen, den erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen bei einer trockenen AMD zu unterstützen. Dafür sorgen viele wichtige Mikronährstoffe und ein patentierter Vitamin-Komplex aus Vitamin B6, B12 und Folsäure.


Der Graue Star – auch Katarakt genannt – ist eine der häufigsten Alterserscheinungen überhaupt. Im Alter von 52 bis 64 entwickeln rund 50 % der Deutschen einen Grauen Star, ohne ihn zu bemerken. Zwischen 65 und 75 Jahren leiden sogar weit über 90 % an einem Grauen Star – oft ohne merkliche Beeinträchtigung des Sehvermögens.5

Der Graue Star kann zwar auch angeboren, verletzungsbedingt oder durch Medikamente verursacht sein, entwickelt sich jedoch meist ganz natürlich im fortschreitenden Alter, wenn sich die Linse unseres Auges im Laufe des Leben ganz allmählich eintrübt. Die ersten Anzeichen für einen Grauen Star sind zunehmende Lichtempfindlichkeit und abnehmende Sehschärfe. Im späteren Verlauf ermatten die Farben und die Konturen verwischen.

Wer den Grauen Star wieder loswerden und sein Sehvermögen zurückerlangen möchte, kann sich einer sogenannten Katarakt-Operation unterziehen. Bei diesem chirurgischen Eingriff wird die eingetrübte Linse unter örtlicher Betäubung entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt.

Dieser Eingriff ist die häufigste Augenoperation überhaupt und kann meist ambulant, also ohne einen Krankenhausaufenthalt, durchgeführt werden. In der Regel werden mit der Katarakt-Operation gute Ergebnisse erzielt.


Mann bei AugenuntersuchungMann bei Augenuntersuchung

Auch der Grüne Star – das sogenannte Glaukom – gehört zu den altersbedingten Augenerkrankungen. Im Inneren unserer Augen wird stetig eine farblose Flüssigkeit gebildet – das Kammerwasser. Diese Flüssigkeit ist dafür zuständig, Hornhaut und Linse mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Normalerweise herrscht eine ausgeglichene Balance zwischen Bildung und Abfluss des Kammerwassers.

Beim grünen Star ist dagegen häufig der Abfluss des Kammerwassers erschwert und der Druck im Auge kann sich allmählich erhöhen. Daneben gibt es auch Formen des grünen Stars, bei denen der Druck im Auge nicht erhöht ist.

Sämtliche Formen des grünen Stars können nur augenärztlich diagnostiziert werden, wie etwa durch die Untersuchung des Augeninnendrucks oder einer besondere Untersuchung des Sehnervs.

Die Folge ist eine zunehmende Einengung des Gesichtsfeldes von außen her. Grund hierfür ist der Verlust an Nervenzellen – hier im Speziellen des Sehnervs. Die zentrale Sehschärfe geht unbehandelt erst im Spätstadium verloren. Wird das Glaukom nicht erkannt und behandelt, kann man daran erblinden.

Die Therapie des Grünen Stars erfolgt in vielen Fällen medikamentös mit speziellen Augentropfen, die dabei helfen, den Augeninnendruck zu senken. Manchmal können jedoch auch ein Lasereingriff oder eine Operation nötig sein.6

Da auch bei Glaukom eine frühe Diagnose die Prognose verbessern kann, sollten Sie ab dem 40. Lebensjahr alle zwei bis fünf Jahre Ihren Augeninnendruck vom Augenarzt untersuchen lassen.7


Die diabetische Retinopathie ist eine Augenerkrankung, die als Folge eines Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) auftreten kann. Im Verlauf der Diabeteserkrankung kommt es häufig zu Veränderungen an den Blutgefäßen, die auch die Augen betreffen können. Im Fall einer diabetischen Retinopathie kann es dadurch zu einer chronischen Durchblutungsstörung der Netzhaut kommen.

Die Erkrankung entwickelt sich oft langsam und bleibt deshalb lange unentdeckt. Erst in einem fortgeschrittenen Stadium lässt das Sehvermögen merklich nach. Bei Blutungen im Auge kann das Sehvermögen jedoch auch plötzlich und rapide verloren gehen.

Bei der diabetischen Retinopathie verändert sich die Netzhaut, was im Zuge einer Untersuchung beim Augenarzt erkannt werden kann. In vielen Fällen kann eine Laserbehandlung die Verschlechterung des Sehvermögens eindämmen oder gar stoppen. Doch rückgängig machen lassen sich die entstandenen Schäden meist nicht. Deshalb ist die Früherkennung entscheidend für den Erhalt des Augenlichts.

Doch auch die Patienten können zur Verbesserung ihrer Prognose beitragen – etwa indem sie ihren Blutzucker möglichst gut einstellen, auf Nikotin und Alkohol verzichten und ihren Diätplan einhalten

Der Ocuvite®-Faktencheck

Wissen Sie über Mythen und Halbwahrheiten in Sachen Augengesundheit Bescheid? Raten Sie mit und finden Sie es heraus!

Vom Schielen bleiben die Augen stehen.

oder

Vom Schielen bleiben die Augen stehen.

Falsch!

Diesen Spruch haben vermutlich auch Sie in Ihrer Kindheit einige Male zu hören bekommen. Doch das ist ein Ammenmärchen. Es gibt keinen dokumentierten Fall, bei dem bewusstes Schielen zu Schäden geführt hat.8

Möhren sind gut für die Augen.

oder

Möhren sind gut für die Augen.

Wahr!

Wenn Sie bereits unsere Ernährungsseite besucht haben, wissen Sie: Karotten enthalten eine ganze Menge Beta-Carotin, das tatsächlich positiv zum Erhalt unseres Sehvermögens beiträgt.8

Lesen im Dunkeln schadet den Augen.

oder

Lesen im Dunkeln schadet den Augen.

Falsch!

Auch das ist ein Mythos, der Ihnen mit Sicherheit schon zu Ohren gekommen ist und sich einer allgemeinen Beliebtheit erfreut. Fakt ist jedoch: Lesen bei Dämmerlicht ermüdet die Augen zwar schneller, schadet ihnen aber nicht. Wichtig dabei ist, dass die Augen über Nacht in geschlossenem Zustand genügend Zeit finden, um sich zu regenerieren.8,9

Brille tragen schadet den Augen.

oder

Brille tragen schadet den Augen.

Falsch!

Viele Menschen glauben, dass die Augen schneller schlechter werden, wenn man häufig eine Brille trägt. In Wahrheit ist genau das Gegenteil der Fall. Wer seine Brille trägt, entlastet seine Augen und verlangsamt die weitere Verschlechterung des Sehvermögens.8

Rauchen schadet den Augen.

oder

Rauchen schadet den Augen.

Wahr!

Wer raucht, erhöht nicht nur das eigene Risiko für Lungenkrebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt, sondern schadet damit auch seinen Augen. Denn Rauchen gilt als einer der größten Risikofaktoren für eine altersbedingte Makuladegeneration.8

Na, alles gewusst?

Weitere interessante Fakten rum um das Thema Augengesundheit finden Sie bei unseren Tipps für gesunde Augen.

Zu den Tipps

„Augenblick mal“

Der Selbsttest

Ab einem Alter von 40 Jahren ist es wichtig, regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt durchführen zu lassen. Nur so bekommt der Facharzt ein klares Bild über den Gesundheitszustand der Augen.
Es gibt eine Reihe von Selbsttests, die dabei helfen können, erste Anzeichen einer Augenerkrankung zu erkennen. Der wahrscheinlich bekannteste ist der sogenannte Amsler-Gitter-Test.

 

Und so funktioniert er

  • Halten Sie ihr Gesicht in normalem Leseabstand (ca. 30 cm) vor das Testgitter auf dem Computer-Bildschirm.
  • Decken Sie ein Auge mit der Hand ab.
  • Fixieren Sie mit dem offenen Auge den Punkt in der Mitte des Gitters.
  • Wiederholen Sie den Test mit dem anderen Auge.

Erscheinen die Quadrate verzerrt oder die Linien verbogen, könnte das ein Anzeichen für eine Veränderung der Netzhaut sein. Vereinbaren Sie in diesem Fall umgehend einen Termin bei Ihrem Augenarzt.

Wichtig: Selbsttests wie der Amsler-Gitter-Test können zwar dabei helfen, Hinweise auf eine mögliche Erkrankung zu liefern, aber sie ersetzen auf keinen Fall eine Untersuchung beim Augenarzt.

Hinweis: Der Amsler-Gitter-Test sollte nur vor dem Computer-Bildschirm durchgeführt werden.

Amsler Gitter Test

Ocuvite®-Produkte

Unsere vitaminreiche Produktpalette

Entdecken Sie jetzt die Nahrungsergänzungsmittel von Ocuvite®.Mit ihrer Kombination aus wertvollen Mikronährstoffen und Vitaminen können Sie dabei helfen, die normale Sehkraft zu unterstützen.

 

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Quellen

  1. Krämer T. Perfektes Teamwork. Online: www.dasgehirn.info/wahrnehmen/sehen/perfektes-teamwork (letzter Zugriff Juli 2020).

  2. Berufsverband Augenärzte Deutschlands e. V.. Alterssichtigkeit (Presbyopie). Online: http://cms.augeninfo.de/hauptmenu/augenheilkunde/fehlsichtigkeit/alterssichtigkeit-presbyopie.html (letzter Zugriff Juli 2020).
  3. Christians A. Wenn das Auge altert. Online: https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/augeimalter-100.html (letzter Zugriff Juli 2020).
  4. Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V.. Altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Online: https://www.dbsv.org/altersabhaengige-makula-degeneration-amd.html (letzter Zugriff Juli 2020).
  5. Berufsverband Augenärzte Deutschlands e. V.. Katarakt. Online: http://cms.augeninfo.de/nc/hauptmenu/presse/statistiken/statsitik-katerakt.html (letzter Zugriff Juli 2020).
  6. Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V.. Grüner Star (Glaukom). Online:https://www.dbsv.org/gruener-star-glaukom.html (letzter Zugriff Juli 2020).
  7. Initiativkreis zur Glaukom Früherkennung. Untersuchung auf Glaukom. Online: http://www.glaukom.de/glaukom-wissen-und-vorbeugen/frueherkennung-und-augenaerztliche-untersuchung/ (letzter Zugriff Oktober 2020)
  8. Augenärzte Bern. Mythen rund ums Auge aufgeklärt. Online: https://www.augenaerzte-bern.ch/­mythen-rund-ums-auge-aufgeklaert/ (letzter Zugriff August 2020)
  9. Vreeman RC, Carroll AE. Medical myths. BMJ. 2007 Dec 22;335(7633):1288-9. doi: 10.1136/bmj.39420.420370.25. PMID: 18156231; PMCID: PMC2151163.